Erklärung des Botschafters der Republik Belarus Andrei Giro zu den Medienberichten über den geplanten Rammstein-Auftritt in Minsk
Das Rammstein-Konzert findet in Minsk – wie ursprünglich geplant – am 7.März 2010 statt.
Mit großem Erstaunen habe ich die Berichte der deutschen Medien zur Kenntnis nehmen müssen, das Rammstein-Auftritt in Minsk angeblich nicht stattfinden darf. Dabei wird auf die Meinung einer Person aus dem beratenden Gremium – Kommission für Sittlichkeit - berufen.
In einer demokratischen Gesellschaft, zu denen auch zweifelsohne die Republik Belarus gehört, ist es üblich, verschiedene Themen öffentlich anzusprechen und zu diskutieren. Der belarussische Schriftsteller Nikolaj Tscherginez hat seine persönliche und eigene Meinung zum Ausdruck gebracht, die nicht unbedingt von allen Rammstein-Fans unterstützt werden kann. Es ist in diesem Zusammenhang sehr bedauerlich, dass anstatt einer Sachdiskussion über das Phänomen von Rammstein die meisten Medien in Deutschland dieses Thema zum Anlass genommen haben, Belarus ungeprüft in einer negativen Art und Weise darzustellen.
Alle Spekulationen über das angebliche Verbot des Auftritts werden hiermit ausdrücklich zurückgewiesen. Sie sind schlicht falsch. Tausende von Zuschauern aus ganz Belarus freuen sich auf das Rammstein-Konzert am 7.März.
Von der Seite der Botschaft kann ich hinzufügen, dass alle Künstler und das technische Team ihre Visa rechtzeitig beantragt und erhalten haben. Nach Angaben der Organisatoren ist die Minsk-Arena, wo Rammstein auftreten wird, fast restlos ausverkauft.
Die deutsche Brachialrock-Band Rammstein würde «die weissrussische Staatsordnung zerstören», so die Moralhüter der autoritär regierten Ex-Sowjetrepublik.
Die von Präsident Alexander Lukaschenko unterstützte Gesellschaftliche Rat für Sittlichkeit erklärte die Band kurzerhand zum Staatsfeind. Dies im Hinblick auf ein am 7. März in Minsk geplantes Konzert. Die Rammstein-Lieder seien Propaganda für «Gewalt, Masochismus, Homosexualität und andere Abartigkeiten», die sich gegen weissrussische Werte richteten.
«Eine Erlaubnis für ein Rammstein-Konzert ist ein Fehler, der uns viel kosten kann», hiess es.
Bekannte Künstler wie Peter Fox, Rammstein, Charlotte Gainsbourg, Cat Power, Yves Montand und Miss Kittin liefern eine eindrucksvolle Kulisse, die nicht nur im Film in dieser Zusammenstellung atmosphärisch überzeugt.
Auch deutscher Journalisten-Verband wehrt sich gegen Fotovertrag.
deutsche Hardrock-Band Rammstein belegt bei ihrer aktuellen Tour Journalisten in Österreich und Deutschland mit Restriktionen. Bei ihrem am Samstag in der Wiener Stadthalle stattfindenden Konzert sind keine Agentur-Journalisten zugelassen. Das teilte die Plattenfirma am Freitagvormittag kurzfristig mit. Auch in Deutschland regt sich Unmut: Rammstein will Fotografen nur unter strengen Restriktionen zulassen.
In der aktuellen Universal Music Presse Newsletter wurden wir darauf hingewiesen, dass die nächste Single Rammsteins, “Ich tu dir weh”, wird am 18. Dezember 2009 veröffentlicht werden.
Das Video zur Single wurde im Oktober von Jonas Åkerlund in Berlin gefilmt.
Im aktuellen Video von Rammstein ist Sophie Logan in expliziten Sexszenen zu sehen.
Die romantische Schnulze verbindet stilistisch so rein gar nichts mit der Band, in deren Video Sophie gerade eine Hauptrolle spielt: Der Rammstein-Clip “Pussy” zeigt Hardcore-Sex – über den die Darstellerin allerdings konsequent schweigt: “Darüber möchte ich nicht sprechen”, wohl aus vertraglichen Gründen.
Denn das Video suggeriert zwar einen Gang-Bang mit den Bandmitgliedern, wahrscheinlicher aber ist, dass der Clip nachträglich bearbeitet wurde. Eben echter Sex, aber nicht mit Rammstein.
Im “Pussy”-Clip spielt sie unter anderem ein Cowgirl, das sich an Gitarristen Paul Landers verlustiert. Anfang Juni hatten die Bandmitglieder von Rammstein das Skandal-Video in einem “Berliner Herrenclub” abgedreht, unter der Regie des Schweden Jonas Akerlund. Der hatte bereits mit dem Clip zu Prodigys “Smack my bitch up” heftige Kontroversen ausgelöst.
Der Sprecher ihrer Produktionsfirma sagte der B.Z.: “Die nächsten Wochen soll sie sich zu dem Dreh nicht äußern. Anfragen beantwortet derzeit nur das Rammstein-Management.” Doch auch das hüllt sich in Schweigen. Vor allem zu den Vorwürfen, dass die Nahaufnahmen der harten Sex-Szenen aus dem Video gar nicht mit den Rammstein-Musikern stattfanden, sondern nachgedreht wurden…
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